Nachtolympiaden 2016 – Ein Abend im Leben eines Betreuers auf der Nachtolympiade

Eine Nachtolympiade (NAO) beginnt um 19 Uhr – für Teilnemerinnen und Teilnehmer. Für die Betreuerinnen und Betreuer aber geht um 15:30 Uhr die Post ab oder besser „die Halle“ mit Mattenberg, Counter, Küche, Betreuerbereich, Bänken und … und … und

Das hört sich nach viel Arbeit an und das ist es auch. Aber: Wir sind inzwischen echt schnell. Nach spätestens eineinhalb Stunden ist alles an seinem Platz und bis zum Beginn sind es noch fast zwei Stunden. Der Gedanke an Pause ist weit gefehlt. Nachtwache, Gruppenbetreuung, interne Absprachen und die Verteilung weiterer Aufgaben stehen an. Ruckzuck ist es 19 Uhr und die Kinder erobern die Halle – und uns. Da heißt es den Überblick behalten während die Umkleidekabinen gezeigt werden, getobt und gespielt wird.

Gegen 20.15 geht los, worauf wir uns alle am meisten freuen: Die Spiele!

Leider ist es nicht so, dass wir „mitspielen“ können.

Die Gruppen wollen begleitet werden. Irgendwo fehlt immer eine Trinkflasche. Das Geräteteam ist ständig am Auf- und Abbauen und in der Küche werden jede Menge Brötchen geschmiert, denn:

Um 21.30 Uhr gibt es Abendessen. Jeder stellt sich an, nimmt nur ein Teil zum Essen, setzt sich und darf dann anfangen zu essen. Von diesen Regeln sind auch wir Betreuer nicht ausgenommen!

Danach wird wieder getobt und gespielt. Das macht Spaß! Um 23.30 Uhr ist es mit dem Spielen leider vorbei, dafür geht es – wie cool ist das denn bitte – auf eine Nachtwanderung!

Da sind die, die in der Halle zurückbleiben, um die Matten zum Schlafen aufzubauen, fast schon ein bisschen neidisch.

Um 24.00 Uhr liegen die Kinder mit geputzten Zähnen in ihren Schlafsäcken auf den Matten und schauen einen Film. Wir Betreuerinnen und Betreuer bleiben noch wach, sitzen zusammen und besprechen, was am Tag gelaufen ist.

 

Um 24.00 Uhr liegen die Kinder mit geputzten Zähnen in ihren Schlafsäcken auf den Matten und schauen einen Film. Wir Betreuerinnen und Betreuer bleiben noch wach, sitzen zusammen und besprechen, was am Tag gelaufen ist.

Um 7.00 Uhr morgens heißt es dann aufstehen und zwar „zz“, „ziemlich zügig“. In der Küche warten die Brötchen darauf, geschmiert zu werden. Außerdem gibt es reichlich Obst, das geschnitten werden muss.

Die Kinder sollen eigentlich schlafen, bis wir sie wecken. Aber wenn wir um 8.00 Uhr zum Wecken kommen, ist die Hälfte der Kinder schon wach. Die sind kein Stück müde. Deshalb gibt es vor dem Frühstück in der Regel schon die erste Spielrunde!

Beim Frühstück um 9.00 Uhr halten wir uns natürlich wieder alle an die Regeln 🙂 und um 10.00 Uhr sind – schwupp-di-wupp +  leider – alle Kinder wieder weg. Wie schade.

Auf die obligatorische Frage, ob man im nächsten Jahr wieder dabei ist, weiß ich ganz genau was ich antworte: “Aber sowas von!”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.