4 Tage, 3 Nächte und gut dabei – Zeltlager Hundsmühlen

Vom 27.08 bis zum 30.08 waren wir beim Hundsmühler Zeltlager auf dem Gelände der Hundsmühler Grundschule aktiv. Wir als Event e. V. sind nicht nur auf unseren eigenen Veranstaltungen dabei, oft sind einige weitere Veranstalter durch Freunde und Familie auf uns aufmerksam geworden und diese unterstützen wir natürlich auch gerne mit voller Motivation. Jedes Jahr kommen somit noch weitere Veranstaltungen dazu, bei denen wir als Event e. V. präsent sind.

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Beim diesjährigen Zeltlager Hundsmühlen treffen wir Donnerstagmittag als Team vom Event e. V. auf dem Gelände ein, doch sind wir nicht die einzigen die das Zeltlager unterstützen. Neben dem Organisationsteam und einigen freiwilligen Helfern ist auch schon die Jugend des THW Wardenburg vor Ort, die uns dieses Jahr wieder weiße große Zelte errichtet haben, die nicht nur uns ein Nachtlager bieten, sondern auch als Essenszelt und „Küche“ vorgesehen sind. Als am Nachmittag die ersten Kinder und Eltern eintreffen und ihre eigenen Zelte auf dem großen Platz errichten, weiß eigentlich noch niemand so recht wie viele Kinder es dieses Jahr werden. Denn wie jedes Jahr gibt es keine Voranmeldung, die Eltern können mit ihren Kindern einfach so vorbei kommen. Informationen wie, von wann bis wann das Zeltlager geht, was die Kinder brauchen und was sie erwartet, gibt es im Vorfeld schon in Form von Flyern. Mit 100 Kindern wird gerechnet, auch das wären schon 20 Kinder mehr als letztes Jahr. Doch am Abend kommen wir sogar auf 150 Kinder, die sich angemeldet haben und die ein volles, spannendes und Programmreiches Wochenende bei uns verbringen werden. Der erste Abend geht im Regen unter und einige Zelte müssen den Wassermassen ordentlich Stand halten können. Doch mit einem Hot Dog zum Abendbrot und einem kurzfristig eingerichteten Kino in der Sporthalle können wir den Kindern einen schönen ersten Abend garantieren. So kuscheln sich gegen 23 Uhr alle Kinder in ihren Schlafsäcken ein und lachen noch über die Witze aus dem Film „Ich einfach unverbesserlich 2“. Die erste Nachtwache unsererseits steht an und 2 bis 3 Personen beginnen die erste Nacht schlaflos.

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„Atemlos durch die Nacht…“ sind die ersten Klänge aus unserem Megafon um 7:30, um die Kinder mit einer „guten“ Laune zum Frühstück zu locken, denn die Musikwahl traf wohl nicht den Musikgeschmack von jedem… Nach ein paar Diskussionen über unsere schreckliche Musikwahl sind sie uns aber nicht allzu lange böse. Um 9 Uhr geht es in 2 Gruppen zum Schwimmen ins Hallen- und Freibad Edewecht, die versetzt mit einem Bus der VWG dorthin gefahren werden. Bis zum Mittag wird sich im Wasser ausgepowert und gerutscht bis der Arzt kommt. Bei uns in diesem Falle ein Betreuer, der die Erste Hilfe leistet und mit ein paar beruhigenden Worten auch schnell das „Wehwehchen“ vergessen lässt. Auch wenn die Kinder beim Mittagessen noch kaputt vom Schwimmen auf den langen, braunen Holzbänken gesessen haben und nur langsam die Nudeln mit Soße in den weißen Zelten gegessen haben,  geht es nach der Mittagspause gleich weiter und siehe da: sie toben doch gleich doppelt so viel auf unserem riesigen Hüpfkissen oder auf dem Spielplatz herum, als noch davor im Schwimmbad. So geht auch der Freitag schnell zu Ende, an dem selbst das Wetter gut mitspielte. Am Abend gibt es dann noch die Nachtwanderung, die mit einigen, kleinen Gruseleffekten für die richtige Stimmung gesorgt hat. Dieser Abend zieht sich zwar in die Länge, aber um 00:30 liegen auch die letzten Kinder in den Zelten und flüstern noch leise in den Zelten, wovor sie sich denn am meisten gegruselt haben. Nach und nach stellen sich alle Flüstergespräche ein und die zweite Nacht bricht herein.

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Der Samstag beginnt wieder mit dem „Weck-Kommando“, „Atemlos durch die Nacht“ ertönt abermals, aber dieses Mal in Kombination mit ein wenig Warming-Up. „Kopf und Schultern, Knie und Zeh, Knie und Zeh“ in deutscher Fassung und zum Mitmachen stand auf dem „Sport“-Programm. Nach dem Frühstück geht es wieder zum Schwimmen und dieses Mal wollen noch mehr Kinder mit als am Tag zuvor. Als Highlight gibt es dann Schnitzel mit Pommes zum Mittag. Am Nachmittag wird nicht nur getobt, es gibt auch die Möglichkeit bei den Spielen vom THW mitzumachen oder bei der QR-Code Ralley. Die Spiele vom THW sind in mehrere Stationen unterteilt, bei jeder Station kann man andere Spiele spielen. Bei einer Station muss man ein Seifenstück, das schon länger im Wasser gelegen hatte aus einer Wanne in die nächste befördern und das NUR mit den Füßen. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt wie rutschig Seife sein kann. Es gibt aber noch weitere 7 Stationen, unter anderem Eierlaufen oder ein Holzstück auf eine bestimmte Zentimeter-Angabe sägen ohne eine Messlatte.  Die QR-Code Ralley ist ungefähr so wie eine Schnitzeljagd, es gibt A4 Blätter die an bestimmten Orten aushängen, dazu gibt es Fragen und die Lösungsvorschläge als QR-Code. Da muss schon ganz schön gegrübelt werden, denn wenn man eine Antwort vermutet, wird die Antwort eingescannt und es gibt den nächsten Hinweis.  Als Abschluss des Nachmittags gibt es die Taufe zwei unserer Betreuer, die ihr zweites Jahr bei dem Zeltlager dabei sind. Die Kinder sind Feuer und Flamme, die zwei Betreuerinnen zu jagen und zum Klettergerüst zu bringen, wo sie von oben bis unten bemalt werden dürfen, mit Wasser übergossen und mit Sand paniert werden. Die beiden bedanken sich mit extra Umarmungen bei allen die wollen oder auch nicht. Dann ist auch schon der letzte Abend, an dem wir unsere Sporthalle zur Disko umbauen. Da drin wird auch schnell lautstark und in großer Anzahl getanzt, aber auch die wenigen, die die Disko nicht so gerne mögen, haben eine Alternativmöglichkeit. Denn draußen am Lagerfeuer wird auch noch Stockbrot gemacht. In der Disko gibt es dann den VIP „Cro“ mit der Maske, der zwei Lieder singt und damit viele Fragen offen lässt, ob er dann auch wirklich DER „Cro“ war. Diese Frage wird leider nicht beantwortet. Als nach einem langen Abend die Nachtwache ihren Posten einnahm wird es schnell still und die Kinder schlafen die Letzte Nacht im Zeltlager.

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Am Sonntag gibt es großes Gewusel, denn nicht nur das Packen steht an, auch müssen Fundsachen gesucht werden und die Zelte werden wieder verstaut. Um 11:30 sind alle Kinder vom Platz. Auch wir haben den Schulhof nach weiteren eineinhalb Stunden wieder aufgeräumt. Zu guter Letzt gibt es für uns Betreuer ein leckeres Mittagessen und eine schöne Runde in der man beieinander sitzen kann und sich über ein gelungenes Zeltlager 2015 freute.

Nächstes Jahr sind wir wahrscheinlich wieder dabei, so lautete unsere Devise zum Abschluss.

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